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Glücklicherweise hat mein Vater (zum Zeitpunkt des Baues bereits 70) in seinem "ersten Leben" den Maurerberuf erlernt und diese Kenntnisse durch diverse eigene Bauten immer gepflegt. Ihm haben wir es zu verdanken, dass wir den Keller in Eigenleistung erstellen konnten!
Die Baugrube konnten wir durch Landwirte aus der Nachbarschaft günstig ausheben lassen. Auch der felsige Aushub wurde uns zur Befestigung von Zufahrtswegen freundlicherweise abgenommen!

Den Keller haben wir bis auf die Kellerdecke, teilweise mit Fertigbeton (für die Sohle) selbst erstellt. Die Wände bestehen aus "Wüpor" Gasbetonsteinen, die mit einem Spezialmörtel verklebt werden. Die Gasbetonsteine sind relativ leicht, mit einer Säge gut zu bearbeiten und haben einen hervorragenden Isolierwert.
Zur Versteifung der Wände wurde in 1,2m Höhe ein Ringanker in U Formsteinen eingegossen.
Von außen wurde der Keller mit einem Spezial Bitumenanstrich sowie Styrodur Platten gegen (hier nicht vorhandenes) Grundwasser abgedichtet.
Die Kellerfenster haben keinen Fenstersturz sondern befinden sich unmittelbar unter der Kellerdecke, was zusätzliches Tageslicht in den Keller bringt.

Da das Holzhaus auf dem Sockel mindestens 30 cm über dem Erdboden stehen muss (als Feuchtigkeitsschutz) und das Grundstück leichtes Gefälle hat, ragt der Keller an der Nordwest Ecke des Hauses ca 80 cm aus dem Boden.

Im Keller befindet sich unsere gesamte Haustechnik: die Heizung mit Ofen, Standspeicher und Verteilung, Waschmaschine und Trockner, Regenwasseranlage, Hausanschlusskasten. Außerdem ein Lagerraum für Holzpellets und zwei Kellerräume für Hobby, Lager und den späteren Ausbau zum "Wohnkeller".

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