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Den Innenausbau des Hauses (das Verkleiden der Innen- und Außenwände sowie den Einbau der Zimmertüren) hatten wir beim Hersteller "mitgekauft". Für uns blieb neben der "Endbehandlung" der Innenwände vor allem der Fußbodenaufbau. 
Ein Posten über dessen Bedeutung und Ausmaß wir uns zunächst nicht ganz klar waren.
Wesentliche Faktoren für die Entscheidung waren:

  • trockener Bodenaufbau um keine unnötige Feuchtigkeit ins Haus zu bringen und Zeit zu sparen

  • im EG Fußbodenheizung und Fliesen

  • Berücksichtigung ökologischer Baustoffe

  • im DG Holzdielen, Fußbodenheizung und Fliesen nur im Bad.

  • Trittschallisolierung im DG (Holzbalkendecke)

Im Erdgeschoss haben wir auf der Betonkellerdecke zunächst sämtliche Versorgungsleitungen verlegen lassen. Dieses Rohr- und Leitungsgewirr wurde mit Perlite Schüttung abgedeckt. Darauf liegen 45mm Weichholzfaserplatten. Auf diesen Platten liegen Lehmziegelplatten, in denen die Heizungsrohre der Fußbodenheizung verlegt sind. Auf den Lehmziegeln wurden die Bodenfliesen mit einem Glasfasernetz und Flexkleber direkt aufgeklebt. Dieser trockene Bodenaufbau für Fußbodenheizung war erheblich günstiger, als das hier übliche System mit Alu kaschierten Styroporplatten!

Im Dachgeschoss liegen auf der Holzbalkendecke und einer Papplage zunächst Gehwegplatten. Die Masse der Platten dient der Schallisolierung. Paletten mit den Betonplatten wurden beim Aufstellen des Hauses per Kran auf die Decke gehoben. Die Ritzen zwischen den Platten sind ebenfalls mit Perlite verfüllt. Darauf bilden Weichholzfaserplatten mit einer Aussparung für die Traghölzer die Unterkonstruktion für Fichtendielen. Die Traghölzer liegen in den Holzfaserplatten - ohne Kontakt zur Balkendecke oder Wänden. Ebenfalls Schallschutz.

 

 

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